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REGIO UNTERSTÜTZT THERMALBAD

Die Regio Kreuzlingen schwimmt mit dem Strom: Die grosse Mehrheit der Gemeinden und Schulen im Bezirk unterstützen die Sanierung und Erweiterung des Thermalbads Egelsee in Kreuzlingen ideell und finanziell.

Bereits vor einem Jahr sind die Projektverantwortlichen für die Sanierung und Erweiterung des Thermalbads Egelsee mit den Vertretern der Regio Kreuzlingen zusammengesessen, um eine gemeinsame Sicht zu entwickeln. Mit Erfolg, wie sich zeigt.

240‘000 Franken jährlich
Ursprünglich hatten sich die Verantwortlichen des Thermalbads Egelsee eine Beteiligung der Nachbargemeinden an den Betriebskosten in der Höhe von rund 120‘000 Franken jährlich erhofft, während die Stadt Kreuzlingen Kosten von rund 1,5 Millionen Franken zu tragen hat. Die Gemeinderäte der Regio Kreuzlingen haben in der Zwischenzeit wesentlich höhere Beiträge in Aussicht gestellt: Insgesamt dürften aus den Gemeinden rund 160‘000 Franken jährlich zusammenkommen – vorläufig begrenzt auf zehn Jahre hinaus. Hinzu kommen weitere Beiträge aus den Schulgemeinden des Bezirks, die insgesamt rund 80‘000 Franken betragen dürften. «Damit», fasst Regio-Präsident René Walther zusammen, «zeigt sich die Regio Kreuzlingen solidarisch mit der Stadt und leistet voraussichtlich einen jährlichen Betriebskostenbeitrag an das Thermalbad Egelsee von rund 240‘000 Franken». Die Beiträge an die Betriebskosten werden erst dann fällig, wenn der Betrieb aufgenommen wird. Es zeige sich in dieser Projektentwicklung, dass das regionale Bewusstsein in den letzten Jahren gefördert worden sei. Einen Vorbehalt muss er aber noch einbringen: In einem Teil der politischen und Schulgemeinden muss das Volk noch über den Beitrag abstimmen. Hinzu kommt überdies ein Investitionsbeitrag von einer halben Million Franken aus der Gemeinde Tägerwilen, die aber noch an einer Gemeindeversammlung darüber definitiv befinden wird.

Ideell stehen alle dahinter
Walther macht auch keinen Hehl daraus, dass gewisse Gemeinden keine Beiträge ins Auge fassen. Dies habe aber vorwiegend damit zu tun, dass ihre Schüler und erwachsenen Einwohner Hallenbäder in anderen Gemeinden benutzen, die näher liegen: «Das ist nachvollziehbar und dafür haben wir in der Regio Verständnis. Wichtig ist jedoch, dass auch diese Gemeinden ideell dem Projekt positiv gegenüberstehen.» Die Gemeindepräsidenten der Regio hoffen deshalb unisono, dass der Kreuzlinger Souverän am 4. März 2018 der Sanierung und Erweiterung zustimmt.

Moderne Infrastruktur nützt allen
Die Gemeindepräsidenten der Regio Kreuzlingen sind überzeugt, dass dem Wassersport eine wichtige Bedeutung zukommt: Zahlreiche Wassersportgruppen sowie die breite Bevölkerung der Region benötigten Wasserflächen, die nicht mehr oder überhaupt nicht vorhanden seien, heisst es in einem Communiqué. Der ganze Bezirk sei stark gewachsen. Die Regionalplanungsgruppe bemühe sich, die raumplanerischen Auswirkungen zu koordinieren und dadurch eine hohe Lebensqualität für alle Menschen im Bezirk zu fördern. Der Bezirk Kreuzlingen zeichne sich durch einen ausgewogenen Mix von ländlichem und urbanem Wohnen aus, der für vielfältige Lebenssituationen und Wohnformen Platz bietet, betont René Walther: «Dazu gehören moderne und koordinierte Freizeitinfrastrukturen. Sie erhöhen die Attraktivität und die Lebensqualität der ganzen Region.»

 

Bildlegende:
Regio-Präsident René Walther und Schulpräsident René Zweifel vor den Plänen für das Thermalbad Egelsee, das in der ganzen Region auf grosse Zustimmung stösst.

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