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REGIO KREUZLINGEN ENTWICKELT ENERGIEZUKUNFT

Vertreter der 14 Gemeinden der Regionalplanungsgruppe Kreuzlingen diskutierten Möglichkeiten für mehr erneuerbare Energiequellen und Energieeffizienz. Im Rahmen eines Workshops entwickelten sie Projektideen. Einige werden weiterverfolgt – darunter die Nutzung des Bodenseewassers.

„Spätestens seit diesem Sommer ist der Klimawandel deutlich spürbar“, sagte René Walther, Präsident der Regionalplanungsgruppe Kreuzlingen. Vertreter aus den 14 Gemeinden des Bezirks Kreuzlingen hatten sich am Freitagmorgen, 21. September 2018 zum Energie-Workshop im Seminarhotel Seemöwe in Güttingen zusammengefunden. Die Bemühungen zur Senkung des CO2-Ausstosses und zur Steigerung der Energieeffizienz seien nicht nur deshalb ein wichtiges Thema, so Walther. Gemeinden mit mehr als 2‘000 Einwohnerinnen und Einwohnern seien verpflichtet, im Rahmen der Ortsplanung einen Energierichtplan zu erstellen. Weil das Potenzial in den einzelnen Gemeinden beschränkt sei, verfolge die Regio Kreuzlingen seit Längerem gemeinsame Projekte. Bereits erfreulich fortgeschritten seien die Anstrengungen im Bereich eines regionalen Konzepts für Elektromobilität und kombinierte Mobilität. Entsprechend optimistisch blicke er in die Energie- und Mobilitätszukunft.

Über Grenzen hinwegdenken
Sven Fitz vom Ingenieurbüro BHA-Team stellte eine Reihe von möglichen Massnahmen vor, die er im Rahmen einer ersten Potenzialanalyse für die Region erarbeitet hatte. Die Massnahmenvorschläge, die von einer regionalen Dachflächenbörse über ein regionales Energiekompetenzzentrum bis zur Seewassernutzung reichten, dienten den Teilnehmenden als Grundlage, eigene Projektideen zu entwickeln. „Lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf und denken Sie über Grenzen hinweg“, ermutigte René Walther.

Holz, Biomasse, Seewasser
Es resultierte eine Vielzahl von Projektideen, die am Schluss gewichtet wurden: Weiterverfolgt werden unter anderem die Nutzung der Biomasse in der Region, die effizientere Bewirtschaftung der nachhaltigen Energiequelle Holz sowie die Nutzung des Bodenseewassers. In einem ersten Schritt würden nun die bestehenden Bemühungen, die in einzelnen Gemeinden zu diesen Themen bereits bestehen, gesammelt, damit die Projekte im nächsten Schritt auf regionaler Ebene angegangen werden können, erklärte René Walther.

 

Bildlegende:
René Walther, Präsident der Regionalplanungsgruppe Kreuzlingen, Manuel Puga, Mitarbeiter der Bauverwaltung Kemmental, und Hanspeter Kämpf, Gemeinderat aus Raperswilen, bewerten Projektideen rund um die Energiezukunft (von links nach rechts).

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